in der Fassung vom 7. März 1995
(Nds. GVBl. Nr. 6/1995, ausgegeben am 16. 3. 1995)
geändert durch Gesetz vom 24.01.2002 (Nds. GVBl. S. 17)
§ 1
(1) Die Sonntage, die staatlich anerkannten Feiertage und die kirchlichen Feiertage werden nach Maßgabe dieses Gesetzes geschützt.
(2) Dieser Schutz gilt, soweit über seine Dauer nichts anderes bestimmt ist, von 0 bis 24 Uhr.
I. Abschnitt
Die Sonntage und die staatlich anerkannten Feiertage
§ 2
(1) Staatlich anerkannte Feiertage sind:
| a) | Neujahrstag, |
| b) | Karfreitag, |
| c) | Ostermontag, |
| d) | der 1. Mai, |
| e) | Himmelfahrtstag, |
| f) | Pfingstmontag, |
| g) | der 3. Oktober, als Tag der Deutschen Einheit, |
| h) | 1. Weihnachtstag, |
| i) | 2. Weihnachtstag. |
(2) Diese Tage sind Fest-, allgemeine oder gesetzliche Feiertage im Sinne bundes- oder landesrechtlicher Vorschriften.
§ 3
Die Sonntage und die staatlich anerkannten Feiertage sind Tage allgemeiner Arbeitsruhe.
§ 4
...
II. Abschnitt
Die kirchlichen Feiertage
§ 7
(l) An den folgenden kirchlichen Feiertagen ist die Zeit von 7 bis 11 Uhr morgens nach § 5 Abs. 1 geschützt:
| a) | 6. Januar (Epiphanias/Heiligedreikönigstag); |
| b) | 31. Oktober (Reformationsfest) in Gemeinden mit mindestens zwei Fünftem evangelischer Bevölkerung; |
| c) | Donnerstag nach dem Trinitatis-Sonntag (Fronleichnam) und 1. November (Allerheiligen) in Gemeinden mit mindestens zwei Fünfteln katholischer Bevölkerung; |
| d) | Buß- und Bettag (Mittwoch nach dem Volkstrauertag). |
(2) In Gemeinden, in denen der Reformationstag, der Fronleichnamstag oder der Allerheiligentag bisher als ganztägige kirchliche Feiertage üblich waren, gilt der Schutz nach § 5 Abs. 1 Buchst. c für den ganzen Tag. Die Feststellung hierüber treffen die Gemeinden.
§ 8
...